Graf Bero, Käserei Neudorf

In den folgenden Coop Filialen ist dieses Heumilch-Produkt erhältlich:

Luzern: Beromünster, Dagmersellen, Entlebuch, Hochdorf, Horw, Littau, Meggen,  Schenkon, Sempach, Willisau, Malters, Adligenswil, Rothenburg, Kriens Pilatusmarkt, Schüpfheim, Hitzkirch, Kriens Schappe, Sursee Surseepark, Emmen, Emmenbrücke Sprengi,  Wolhusen, Ebikon, Root, Luzern Löwencenter, Luzern Winkelried, Luzern Bahnhof, Luzern City Food, Luzern Hubelmatt, Luzern Kasernenplatz, Luzern Schlossberg, Luzern Schönbühl, Reiden, Ruswil, Schötz, Triengen

Basel: Aesch, Allschwil Letten CenterBasel,  Binningen, Birsfelden, Oberwil Mühlmatt, Oberwil Bahnhofstrasse, Bubendorf, Bottmingen, Arlesheim Eremitage, Sissach, Gelterkinden, Muttenz Dorf, Muttenz Freidorf, Frenkendorf, Oberwil Bahnhofstrasse, Riehen Rauacher, Riehen Schmiedgasse, Münchenstein Gartenstadt, Basel Aeschenplatz, Basel Bachletten, Basel Bäumlihof, Basel City Pfauen Food, Basel Elsässerstrasse, Basel Europe, Basel Gundeli, Basel Neuweilerplatz, Basel Spalemärt, Basel SüdPark, Basel Südpark, Laufen, Lausen, Liestal Stabhof, Pratteln Bahnhof,Reinach Dorf, Rheinfelden Salmen-Center

Nidwalden: Buochs, Hergiswil Bahnhofstrasse, Hergiswil Landweg, Stans, Stansstad

Obwalden: Alpnach, Engelberg, Giswil, Sarnen

Zürich: Affoltern am Albis, Bachenbülach, Bassersdorf, Bonnstetten, Dielsdorf, Dietikon Silbern, Dietlikon Center,Dübendorf Center, Egg, Erlenbach, Feldmeilen, Hinwil Center, Horgen Waldegge, Hüntwangen Rhein Shopping Rafzerfe, Langnau aA, Meilen,Richterseil Obermatt, Rumlag Riadmatt, Rüti, Schlieren Lilie, Spreitenbach Shops, Thalwil, User Winterthurerstrasse, Voketswil Vlkiland, Wädenswil Zugerstrasse, Wallisellen Bahnhofslatz, Wetzikon, Warenlos, ZH A-Park, Zumikon Morgenthai, Zürich Bahnhofsbrücke, Zürich City St. Annahof Food, Zürich Eleven

Zug: Oberägeri, Unterägeri Chilematt, Cham Seehof, Rotkreuz, Baar Gotthard, Baar Oberdorf, Hünenberg, Menzingen, Stefan, Steinhauses, Zug City Food, Zug Herta, Zug Neustadt, Zürich Hönggermarkt, Zürich Kreuzplatz, Zürich Letztpark, Zürich Precisa, Zürich Scheffelstrasse, Zürich Sihlcity Supermarkt, Zürich Wiedikon, Zürich Wollishofen Kalchbühl

Aargau: Aarau City Igelweid, Berikon, Birmensdorf, Brittnau, Brugg Neumarkt, Buchs, Dottikon, Ehrendingen, Erlinsbach, Fahrwangen,  Frick, Gebenstorf, Gränichen, Kaiseraugst, Kölliken, Kleindöttingen, Küttigen,  Laufenburg, Lupfig Seebli Center, Unterentfelden, Meisterschwanden, Möhlin, Muri, Mellingen, Bremgarten, Neuenhof, Niederrohrdorf, Nussbaumen, Othmarsingen Wettigen Tägipark, Lenzburg, Aarau Telli, Sins, Baden Bahnhof, Baden City Food, Bad Zurzach Oftringen Perry Center, Reinach, Rohr, Rothrist, Schöftland, Schüpfheim, Seon, Stein, Suhr, Unterkulm, Untersiggenthal, Villmergen, Windisch, Wohlen, Würenlingen Aarepark, Zofingen

Schwyz: Brunnen, Goldau, Seewen Seewenmarkt, Einsiedeln Wissmüli, Küssnacht am Rigi, Küsnacht Dorf, Lachen, Pfäffikon Seedamm, Schwyz, Siebnen

Solothurn: Dornach, Dulliken, Hägendorf, Olten Sälihof, Olten Wilerfeld, Rohr, Schönender, Rimbach, Wangen bei Olten

Uri: Altdorf, Andermatt, Erstfeld, Göschen, Schattdorf Dorfstrasse, Schattdorf Tellpark

St. Gallen:  Jona Eisenhof, Uznach Linthpark

Jodeln im Käsekeller macht Spass!

Die beiden Jungs, Jonas (8 J.) und Kevin (11 J.) haben in ihren Sommerferien einige Tage beim Götti von Kevin, in der Fläcke-Chäsi in Beromünster verbracht. Dass seien immer spannende Ferien gewesen, den im Wohnort der beiden Ferien-Buben hat es keine Käserei mehr.

Kevin, der ältere der beiden nutzte dieses Jahr den Besuch bei seinem Götti um ein wenig im Beruf des Käsers zu Schnuppern. Ein Beruf, wie er findet, der sehr spannend und „cool“ sei.

Auch Jonas hat Spass an der Arbeit in der Käserei. So waren die Jungs jeden Morgen um etwa 7.00 Uhr motiviert in der Käserei um dem Käser Franz über die Schulter zu schauen und dort und da zu helfen, vor allem bei der Joghurt Herstellung.

Am allerliebsten waren die beiden aber im Käsekeller am Käse schmieren. Dabei jodelten  die beiden Buben munter vor sich her. Das wird wohl besonders guten Käse geben, wenn er mit so viel Liebe und Hingabe gepflegt wurde. Noch besser als er ohnehin schon ist!

 

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Wir sind gespannt ob aus Kevin einmal ein Käser wird oder ob er bis dahin noch andere Berufe findet, wo er Jodeln kann!

 

 

 

Milch – Ostschweiz

In den folgenden Coop Filialen in der Ostschweiz sind diese Heumilchprodukte erhältlich:

  • Vollmilch & Drinkmilch

St. Gallen: Oberriet, Wattwil, Buchs, Heerbrugg, Gossau, Uzwil, St. Gallen Gallus Markt, Goldach, Schaan FL, Wil Stadtmarkt, Haag, Rickenbach, St. Gallen Lerchenfeld, Altstätten, St. Gallen Shopping Arena, Vaduz Mühleholz  FL

Thurgau: Romanshorn, Amriswil, Münchwilen, Aadorf, Arbon Novaseta, Kreuzlingen Karussell, Frauenfeld Schlosspark, Weinfelden Thurmarkt, Bischofszell

Zürich: Winterthur Stadtgarten, Winterthur Wülfligen, Winterthur Grütze Markt, Feuerthalen Rhymarkt,  Winterthur Oberi, Winterthur Lokwerk, Kleinandelfingen

Appenzell: Herisau, Heiden, Appenzell

Graubünden: Klosters Platz, Bad Ragz, Ilanz, Landquart, Davos, St. Moritz Bellevue, Samedan, Chur Quader, Mels Pizolcenter, Domat-Ems, Scuol, Chur West

Schaffhausen: Schaffhausen Fronwagplatz, Schaffhausen Herblingen, Neuhausen Posthof    

 

 

Heumilch ist ein Juwel!

Früh morgens um 5.00 Uhr fährt Hans Aschwanden von der Bergkäserei Aschwanden in Seelisberg mit dem Milchsammelfahrzeug los. Er macht sich auf den Weg die „Juwelen“ der Berge einzusammeln. Dafür fährt er bis zu einer Stunde die schmalen Wege und Pfade hinauf auf die Alpen seiner Milchlieferanten in den Urner Bergen. In vielen Regionen wurde die Alpwirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten beendet, da die Betriebe grösser geworden sind und die Alpen dafür nicht gemacht sind. Hans Aschwanden nimmt diese lange Sammeltour jeden Morgen gern in Kauf, um dafür beste Berg- und Alpmilch als Rohstoff für seinen Bergkäse zu bekommen.

Einige seiner Milchlieferanten haben ihren Hof das ganze Jahr über hoch oben in den Bergen. Elisabeth und Wendelin Kämpf haben einen Hof in Bürglen UR, den Sommer über sind sie aber auf der Alp Unter-Spiss oberhalb von Beckenried UR. Von Anfang Juni bis Mitte September ist die Familie auf der Alp. Sie haben all ihre Kühe, Rinder und Kälber dabei. Ihre Heumilch wird jeden Morgen von Hans Aschwanden abgeholt und zur Bergkäserei in Seelisberg gebracht.

Die Landschaft ist atemberaubend und die Artenvielfalt riesig. „Wenn die Sonne scheint ist es überall schön“, so die Aussage vom Älpler Wendelin. Doch oft ist es in den Bergen düster, neblig und feucht. Die körperlich strenge Arbeit muss aber auch dann gemacht werden. So legen die Familien auf den Alpen viele Kilometer und Höhenmeter zurück, um die Weiden zu pflegen und ihre Tiere zu beaufsichtigen.

 

In der Käserei wird die Milch dann im Kupferkessi erwärmt und mit Laab ergänzt. Der sogenannte „Bruch“, das ist festgewordene Milch in kleine Stücke geschnitten, wird dann in die Käse-Formen abgefüllt und gepresst. Einige Stunden später wird dann der gepresste Käselaib aus der Form genommen und für das Salzbad bereit gestellt. Im Anschluss reifen die Bergkäse dann für mehrere Wochen oder Monate im Käsekeller.

Heumilch ist Milch von Kühen die nur Heu und Gras fressen, keine Silage. Sie ist der einzige Rohstoff, der sich für lange gereifte Naturkäse eignet. Darum ist die Heumilch ein Juwel in  der Milchwirtschaft, da sie ganz natürlich und nach alter Tradition gewonnen wird.

Heumilch ist ein Juwel – NATÜRLICH, TRADITIONELL UND TIERFREUNDLICH

 

 

 

 

 

 

Am Anfang war das Heu!

   

Eigentlich könnte ich an dieser Stelle einfach meine Standartsätze hervor nehmen wie:   „Das ist silofreie Milch“, oder „die Kühe fressen nur Heu und Gras“. Doch es ist mir bewusst geworden, dass nicht jeder weis was Silo, Heu und Gras ist.

Darum beginne ich nun ganz am Anfang: „Ich erkläre dir die Heumilch!

Die Landwirtschaft hat in der Schweiz eine lange Tradition. Früher hatte man einige Kühe, Schweine und Hühner für die Selbstversorgung und den Tauschhandel. Die Kühe grasten auf den Wiesen, die Schweine suhlten sich im Schlamm und frassen die Küchenabfälle und die Hühner sorgten für einen sauberen Hausplatz und legten nebenbei noch Eier. Die Bauernfamilie baute Getreide und Gemüse an. Im Sommer wurde Gras geschnitten und getrocknet, als Vorrat für die Kühe im Winter. Auch das Gemüse und das Getreide wurde für den Winter eingelagert. „Am Anfang war also das Heu!“

Über die Generationen haben sich die Strukturen der Landwirtschaft verändert. Man bemerkte, dass nicht jedes Land  sich gleich gut für den Anbau von Getreide eignet und nicht überall gutes Gras wächst. Gerade in hügeliger Landschaft und in den Bergen ist es unmöglich Ackerbau zu betreiben. Es bleibt also nur die Milchwirtschaft. Die Hügel und Hänge werden so schonend bewirtschaftet und der Verwilderung vorgebäugt. So machte jeder, was er oder sie am besten konnte, entsprechende dem Land und der Region.

Das Ergebnis aus diesem Wandel in der Milchwirtschaft heisst: „Käse“. Da die Bauernfamilien nicht die ganze Milch ihrer Kühe an einem Tag trinken konnten, kamen sie auf die Idee (vielleicht war es auch ein Zufall) die Milch zu erhitzen und daraus Käse zu machen, den man lagern konnte. So tauschten die Familien die Milchkühe hatten ihren Käse gegen Getreide und Fleisch.

 

Später hat man dann begonnen, im Sommer Gras gleich wie Sauerkraut in luftdichten Behältern die man „Silo“ nennt  für den Winter zu konservieren. Dies hatte den Vorteil, dass das Gras auf der Wiese nicht ganz trocken sein musste, sondern bereits nacheinem

Tag schon bereit war für den Silo. Die Restfeuchtigkeit im Gras, zusammen mit der Wärme im Luftdichten Behälter führen zu einer Gärung, das wir so für lange Zeit konserviert. Heute kennen wir Gras-Silage als weisse runde Ballen, eingeschweisst in Plastikfolie.  Diese können draussen gelagert werden und die Bearbeitung auf dem Feld ist rationeller und weniger Wetterabhängig. So ist es auch möglich, im Vergleich zur Heuwirtschaft in den Sommermonaten mehr Futter zu konservieren, da im Führling früher begonnen und auch im Herbst noch siliert werden kann. Die Kühe fressen dann auch im Sommer Silage und müssen nicht zwingend auf die Weide.

 

In der Schweiz wird heute mit einer Mehrheit von 69% auf Basis von Silage Milch-Produziert. Heumilch dagegen hält sich an der altbewährten traditionellen Methode der Milchproduktion fest. Trotz den immer schwieriger werdenden Bedingungen was das Wetter anbelangt, ist die Schweiz das grösste Heumilch-Land in Europa (CH31%, Europa 3%). Heumilch hat den Vorteil, dass die Tiere das ganze Jahr über viel Auslauf haben und auf der Weide grasen dürfen. Auch kann man nur aus silagefreier oder eben Heumilch, lange gereifte Käse machen. Im Durchschnitt werden auf Heumilch-Betrieben weniger Kühe gehalten mit einer geringeren Milchleistung und einer längeren Lebensdauer. Die Bauernfamilien erhalten für ihre aufwendig erzeugte Milch mit gesunden Nährstoffen eine besser Wertschöpfung. Viele dieser positiven Eigenschaften werden in einem Reglement festgehalten und auch kontrolliert.

Jetzt kennst du die Geschichte der Heumilch und wieso es den Verein Heumilch Schweiz gibt. Noch Fragen?