Qualitativ hochwertiges Heu ist kein Zufall

Grundlage dafür ist vor allem die hohe Artenvielfalt, die die Heumilchflächen in den Berg- und Grünlandregionen hervorbringen. Allein mit der steigenden Höhe wächst eine höhere Anzahl an unterschiedlichen Gräsern und Kräutern heran. Ausserdem tragen die Heumilchbauern mit ihrer Art der extensiven Bewirtschaftung wesentlich zur Steigerung der Artenvielfalt bei. Heumilchbauern lassen die Wiesen richtig reifen und machen somit ein bis zwei Schnitte pro Saison weniger als konventionelle Bauern. Gemäht wird dann, wenn eine Vielzahl der Gräser und Kräuter in voller Blüte stehen und die Artenvielfalt am grössten ist.

Ein wichtiges Kriterium neben dem optimalen Wetter und dem geeigneten Schnittzeitpunkt sind die hohen Blattanteile im Futter, die von den unzähligen Gräsern und Kräutern herrühren. In diesen stecken die wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Gräser liefern in erster Linie die notwendige Energie in Form von Kohlehydraten. Leguminosen wie Rotklee sind bedeutsam in der Proteinversorgung und Kräuter zeichnen sich durch einen hohen Mineralstoffgehalt und zahlreiche sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe aus. Sehr wichtig bei der Heuqualität ist auch das Aroma, das in der Milch wiederzuerkennen ist.

Qualitätsheu hat viel Aroma und ist inhaltsreich, hat aufgrund hoher hygienischer Standards einen unvergleichlichen Duft und bringe eine stark grünliche Farbe mit. Das ist die perfekte Basis für die gesamte Winterfütterung und damit für wertvollste Heumilch.